Botschaften für die Menschen

Es ist fast Frühjahr. Hauptsaison für den Unternehmer. Und es stehen jede Menge Aktionen an. Er weiß nur nicht richtig, was er machen soll.

Hast Du einen Tip für mich? Was um Gottes willen soll ich denn dieses Jahr wieder erzählen?

Das Unternehmen: „Du weißt es ganz genau, du traust dich nur nicht! Du kennst die Sorgen und Nöte Deiner Kunden. Du weißt, was sie dir erzählen: am Telefon, im Meeting, bei den Verhandlungen, bei Projektbesprechungen. Dass sie zu wenig Zeit haben, zu viele Jobs für andere machen, nicht Nein sagen können, sich nicht durchsetzen und die anderen sich zu viel durchsetzen, dass sie nicht voran kommen, nicht über gewisse Pfützen hüpfen, unvorhergesehene Probleme plötzlich auftreten. Dass Ihnen oft alles zu viel wird.

Du kennst ihre Sorgen und Nöte.

Jana, und irgendwie hilft mir das auch nicht weiter! Murrt der Unternehmer vor sich hin.

„Ja, es hilft Dir nicht, weil du hast Angst, dass es nicht zu deiner Strategie passt, zu deiner Positionierung, zu deinem Unternehmensauftritt. Du müsstest Flagge zeigen, und du denkst, du müsstest dann alles über den Haufen werfen. Lass dich darauf ein, es wird alles gut! Gib dem Impuls, den du tagtäglich durch Informationen hast, nach. Verteile und kommuniziere diese Botschaften, ohne eine Zensur zu machen.“

Und wie könnten solche Botschaften den konkret aussehen?

Botschaft für Firmen in Kurzarbeit: Alles wird gut! Botschaft für Zögerer und Zauderer: Kommt endlich ins Handeln! Botschaft für Masken-Träger: Du bist wunderbar! Botschaft für Unternehmer: Ihr könnt hier für alle Menschen in eurem Unternehmen Wunderbares bewirken. Angestellte von großen Firmen: Ihr seid die Besten auf der ganzen Welt. Ihr seid die Besten! Für den Visionär: habe Geduld!…mit den anderen. Arbeite an dir! Für die Zeitung: Die Welt ist veränderbar, wir verändern die Welt! Für den, der Hilfe braucht: Komm, ich helfe Dir! Für das Publikum: Wir haben alle die gleichen Probleme. Und jeder denkt bei sich, nur er hätte sie. Er sei ganz allein damit auf der Welt. Laßt Sie uns gemeinsam angehen. Genug Botschaften?

Der Unternehmer ist ganz verblüfft. In der Tat, das kommt ihm alles irgendwie bekannt vor. Nun stellt er sich vor. In Zukunft mache ich mir mehr Notizen von dem, was mir meine Kunden erzählen:

  • Was erzählen mir meine Kunden am Telefon, in Meetings, Messen und Kongressen?
  • Wo gibt es Gelegenheiten, von dem, was meine Kunden bewegt, mehr zu erfahren?
  • Was würde passieren, wenn ich darauf eingehen würde?
  • Was würde mein Umfeld Wettbewerb, Interessenten, Familien, Angestellte dazu sagen?
  • Was würde ich dadurch gewinnen und verlieren?

 

ZWIEGESPRÄCHE SIND…
Ich habe von anderen gehört – nein sie haben es mir eher zugeflüstert – daß es möglich ist sich mit seinem Unternehmen zu unterhalten. Kollegen, Kooperationspartner meinten, daß Sie sogar jede Menge Tipps von Ihrem Unternehmen bekommen haben, dass es regelrecht mit Ihnen reden würde. Ein sprechendes Unternehmen – welch ein Unsinn!!!!!! Aber allein die Vorstellung hätte schon was. Es wäre doch schön, wenn ich einen Sparringspartner hätte mit dem ich mich ab und an austauschen könnte. Und wer weiß besser Bescheid über mein Unternehmen, als mein Unternehmen selbst!

Meine Kollegen, die schon in Kontakt mit Ihrem Unternehmen stehen, haben gesagt, ich müsste mich nur auf die Reise machen und Anfragen ob ich den Raum des Unternehmens betreten darf. Und so geschah es. Ich packte meinen Rucksack und machte mich auf die Reise.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*